Pasticcio musicale

Streichoktett

Pasticcio musicale
Pasticcio musicale

Ort

Hofkirche St. Leodegar, Luzern

Veranstalter

MUSIK AM HOF

Termine

Di, 28.04.2026, 20:00 Uhr
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Abendkasse ab 19:30 Uhr

Eintritt: 40 CHF
Jugendliche und Studierende mit Ausweis 25 CHF

Vorverkauf: www.eventfrog.ch

AUFFÜHRENDE


PASTICCIO MUSICALE

Eine kleine Besetzung, aber dafür ein umso grösserer Klang: Die Oktettbesetzung ermöglicht dem Publikum, in die faszinierende Welt des symphonischen Klanges im intimen Rahmen einzutauchen.

Das Streich-Oktettensemble «Pasticcio musicale» besteht aus erfahrenen Kammermusik- und OrchestermusikerInnen die teils durch langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit verbunden sind. Durch die harmonische Probearbeit und das grossartige Konzerterlebnis wurde dieses Programm zum Herzensprojekt von «Pasticcio musicale».

Igor Karško - Violine

Igor Karško - Violine
Igor Karško - Violine

Igor Karško – Violine (Greppen LU) studierte zunächst bei K. Petroczi am Konservatorium in Košice und setzte seine Ausbildung an der Musikakademie in Prag bei Jiří Tomašek fort. 1991 wurde er von Yehudi Menuhin an die Menuhin-Akademie in Gstaad eingeladen, wo er bei Alberto Lysy und Menuhin selbst studierte. In dieser Zeit war er Mitglied der Camerata Lysy und des Gustav Mahler Jugendorchesters unter Claudio Abbado sowie Konzertmeister der Staatlichen Philharmonie Košice.

Seit 1991 ist er Mitglied des The Serenade Strings Trios, mit dem er mehrere erste Preise bei internationalen Kammermusikwetbewerben gewann. Karsko ist Co-Leiter des Kammermusikfestivals Convergence, künstlerischer Leiter und Konzertmeister der Camerata Zürich bis 2025. Er ist regelmässig Gastkonzertmeister, u. a. beim Zürcher Kammerorchester, Basler Kammerorchester und den Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski. Als Mitbegründer des Barockensembles «La Gioconda» realisierte er mehrere erfolgreiche Opernproduktionen. Von 1993 bis 2012 war er Erster Konzertmeister des Luzerner Sinfonieorchesters.

Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er an der Musikhochschule Luzern und als Gastdozent am Lyceum Mozartiano in Havanna. Ein besonderer Fokus liegt auf historischer Aufführungspraxis und dem Spiel auf der Barockvioline. Zudem widmet er sich der Viola.
Karsko spielt auf der berühmten Violine «Il Viotti» von Lorenzo Storioni (1768) und auf einer Barockgeige von Nicola Gagliano.

Jonas Moosmann - Violine

Jonas Moosmann - Violine
Jonas Moosmann - Violine

Jonas Moosmann - Violine (Baar ZG), geboren 1985 in Ganterschwil im Toggenburg, schloss 2004 die Kantonsschule Wattwil mit der Matura ab. Seinen ersten Geigenunterricht erhielt er bei Monika Friedrich, später bei Hermann Ostendarp und Esther Hoppe. Er studierte Violine bei Raphaël Oleg an der Hochschule für Musik Basel sowie bei Nora Chastain an der Zürcher Hochschule der Künste.

Jonas Moosmann war Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und nahm an der Lucerne Festival Academy unter der Leitung von Pierre Boulez teil. Als gefragter Orchestermusiker ist er regelmässiger Zuzüger im Tonhalle-Orchester Zürich, im Orchester der Oper Zürich, im Luzerner Sinfonieorchester sowie im Berner Sinfonieorchester. Zudem ist er Mitglied der Festival Strings Lucerne und wirkte als Konzertmeister im City Light Symphony Orchestra Luzern.

Lucie Kočí - Violine

Lucie Kočí - Violine
Lucie Kočí - Violine

Lucie Kočí - Violine (Luzern LU), geboren in Prag in eine Musikerfamilie, begann im Alter von fünf Jahren, mit dem Violinunterricht. Sie studierte zunächst Violine am Prager
Konservatorium und setzte ihre Ausbildung an der Musikhochschule Luzern bei Doz. Igor Karsko fort, wo sie den Bachelor und Master Performance abschloss. Im Jahr 2020 beendete sie zudem ihr Studium mit dem Master in Solo Performance.

Ihren ersten Soloauftritt hatte Lucie bereits im Alter von zehn Jahren im Prager Rudolfinum im Rahmen des Konzertzyklus «Josef Suk Young Talents». Es folgten weitere solistische Engagements, u. a. mit dem Slowakischen Kammerorchester der Jungen Philharmonie Zentralschweiz sowie dem Schweizer Kammerorchester «La banda ANTIX» beim Saas Fee Music Festival.

Im Mai 2018 spielte sie die Uraufführung des 3. Violinkonzerts von Christoph Schnell beim Festival Pianistico Internazionale di Brescia e Bergamo mit dem Festivalorchester unter der Leitung von Robert Bokor. Viel Beachtung fanden auch ihre solistischen Auftritte im KKL, Luzern. Im Herbst 2018 spielte sie mit der Jungen Philharmonie Zentralschweiz unter Clemens Heil, 2019 folgte das Violinkonzert von Glazunov mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter Mei-Ann Chen.

Von 2016 bis 2017 war Lucie Akademistin beim Luzerner Sinfonieorchester und ist dort seither regelmäßig als Zuzügerin tätig. Neben ihrer Konzerttätigkeit engagiert sie sich auch pädagogisch und unterrichtet an der Musikschule Lottenschlüssel (AG).

Deborah Landolt - Violine

Deborah Landolt - Violine
Deborah Landolt - Violine

Deborah Landolt - Violine (Schwyz SZ), geboren 1989 in Glarus, erhielt ihren ersten Violinunterricht mit vier Jahren. Mit ihren Geschwistern gründete sie das Landolt-Streichquartett, das u. a. den 1. Preis beim Schweizer Kammermusikwettbewerb 2001 gewann. Später wurde sie Schülerin von Herbert Scherz und Mitglied der Ministrings Luzern. Sie ist 1.-Preisträgerin des Schweizer Jugendmusikwettbewerbs und Suisa-Preisträgerin.

Ihr Masterstudium absolvierte sie an der Musikhoch­schule Luzern bei Ina Dimitrova, gefolgt von einem MAS an der Guildhall School of Music and Drama in London bei Prof. Detlef Hahn. Orchester­erfah­rung sammelte sie in diversen internationalen Jugend­orchestern. Heute ist sie festes Mitglied des City Light Symphony Orchestra Luzern und tritt regelmässig mit Ensembles wie der Camerata Musica Luzern, der Zuger Sinfonietta und dem Urschweizer Kammerensemble auf. Mit grosser Freude unterrichtet sie an den Musikschulen Beckenried und Emmetten.

Jana Karško - Violine / Viola

Jana Karško - Violine / Viola
Jana Karško - Violine / Viola

Jana Karško - Violine / Viola (Greppen LU), wurde in der Slowakei geboren und studierte zunächst am Konservatorium in Košice. Nach dem Abitur setzte sie ihr Studium an der Musikakademie in Bratislava fort. In den Jahren 1991 bis 1992 bildete sie sich an der Internationalen Menuhin-Musik-Akademie in Gstaad bei Maestro Alberto Lysy weiter und schloss ihre Studien 1993 in Prag mit Auszeichnung ab. Bereits während ihres Studiums gewann sie zahlreiche Preise. Von 1988 bis 1999 war sie Mitglied des Gustav-Mahler-Jugendorchesters unter Claudio Abbado. Sie trat sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland auf. Seit 1997 ist sie festes Mitglied der ersten Violinen im Zürcher Kammerorchester. Neben dieser Tätigkeit spielt sie regelmäßig Kammermusik in verschiedenen Formationen.

Lenka Moosmann Bonaventurova – Violine / Viola

Lenka Moosmann Bonaventurova – Violine / Viola
Lenka Moosmann Bonaventurova – Violine / Viola

Lenka Moosmann Bonaventurova – Violine / Viola (Baar ZG), studierte am Staatlichen Konservatorium in Prag. Nach dem erfolgreichen Abschluss zog sie nach Luzern, wo sie an der Hochschule für Musik Luzern ihren Master in Performance (2016) und ihren Master in Musikpädagogik (2019) in der Klasse von Igor Karsko abschloss. Im Anschluss ergänzte sie ihre Studien mit einem CAS im Fach Bratsche in der Klasse von Isabell Van Keulen.

Lenka ist festes Mitglied des City Light Orchesters Luzern sowie der Operette Sursee. Darüber hinaus ist sie als Zuzüglerin mit mehreren Orchestern verbunden, unter anderem der Camerata Schweiz, der Zuger Sinfonietta, der Aargovia Philharmonic und dem Collegium Musicum Luzern. In der Saison 2019/2020 war sie Praktikantin beim Sinfonieorchester Biel Solothurn.

Lenka widmet sich intensiv der Kammermusik, insbesondere dem Streichquartett, sie ist Mitglied des Barra Quartetts. Sie spielt ausserdem in verschiedenen anderen Kammermusikbesetzungen. Neben ihrer aktiven Tätigkeit als Musikerin und Kammermusikpartnerin unterrichtet sie an der Musikschule Rothrist (AG) sowie in Triengen bei Sursee (LU).

François Robin - Violoncello

Francois Robin - Violoncello
Francois Robin - Violoncello

François Robin - Violoncello (Zürich ZH), begann sein Studium am «Conservatoire National Supérieur de Musique» in Lyon bei Anne Gastinel und erlangte den Masterabschluss. In den folgenden zwei Jahren studierte er bei Christophe Coin in Paris und erhielt 2014 das «Diplôme d'Artiste Interprète».

Während eines Erasmus-Austauschs 2011 in Wien studierte er bei Prof. Valentin Erben (Alban Berg Quartett), was seine Leidenschaft für Kammermusik entfachte. Ab 2014 spielte er fünf Jahre lang den Cellopart im preisgekrönten Quatuor Van Kuijk, das 2015 den ersten Preis sowie den Haydn- und Beethoven-Preis beim «Wigmore Hall International String Quartet Competition» gewann. Das Quartett studierte bei Günter Pichler an der Escuela Reina Sofia in Madrid.

Als Solist trat François mit Werken von Haydn, Schumann und C.P.E. Bach auf und war Solocellist im «Orchestre Français des Jeunes», im Gustav Mahler Jugendorchester sowie im Orchester Les Siècles unter François-Xavier Roth.

Seine CD-Aufnahmen umfassen klassische Quartett­literatur sowie Werke von Ravel und Debussy und wurden von Alpha Classic in Zusammenarbeit mit der BBC und dem Festival von Aix-en-Provence veröffentlicht. 2017 erhielt das Quatuor Van Kuijk für die Mozartaufnahme den «Choc classica» und den «Diapason d’or découverte».

Elodie Théry - Violoncello

Elodie Théry - Violoncello
Elodie Théry - Violoncello

Elodie Théry - Violoncello (Luzern LU), Die deutsch-französische Cellistin studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Laurentiu Sbarcea und schloss ihren Bachelor mit Höchstnote ab. Sie absolvierte ihren Master of Performance mit Auszeichnung an der Hochschule Luzern bei Christian Poltéra und den Master of Solo Performance ebenfalls mit Auszeichnung 2020.

Théry war 2017 und 2018 Artist in Residence beim «Festival für junge Künstler Bayreuth» und trat 2019 als Solistin mit dem Luzerner Sinfonieorchester auf. Sie gründete mehrere Kammermusikformationen und tritt regelmässig in der Schweiz auf. Ihre Debüt-CD «A Tres Voces» des TriOlogie String Trio erschien 2024 beim Label Prospero Classical.

Als Zuzüglerin ist sie in verschiedenen Orchestern aktiv und Mitglied des City Light Symphony Orchestra Luzern. Ihre Leidenschaft für Musikvermittlung zeigt sie mit interaktiven Kinderkonzerten und ihrem Celloduo «Duo CHELO».

Elodie Théry ist Stipendiatin der Hirschmann Stiftung, der Zaczkowski Stiftung und der Richard-Wagner-Stipendienstiftung.

PROGRAMM


Joseph Joachim Raff (1822-1882)

  • Streichoktett in C-Dur op. 176
    Allegro
  • Cavatine op. 85
    Bearbeitung für Violine und Streichoktett

Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch (1906-1975)

  • 2 Stücke für Streichoktett op. 11
    Scherzo: Allegro molto

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

  • Streichoktett in Es-Dur op. 20
    Andante

Joseph Joachim Raff

  • Streichoktett, op. 192 Nr. 2
    • Unruhe - Allegro
    • Erklärung - Andantino quasi allegretto
    • Die Mühle - Allegro

Max Bruch (1838-1920)

  • Streichoktett in B-Dur, op. post.
    Adagio

Felix Mendelssohn Bartholdy

  • Streichoktett in Es-Dur op. 20
    Allegro moderato ma con fuoco

Ein kunterbuntes Durcheinander! So könnte das Programm auf den ersten Blick im Programmheft wirken. Doch beim zweiten Blick wird das vermeintliche Durcheinander aufgelöst, und der immer wiederkehrende Name Joseph Joachim Raff sticht hervor. Dem gebürtigen Schwyzer Komponisten, geboren am 27. Mai 1822 in Lachen (SZ), wird in diesem Konzertprogramm ein besonderer Platz eingeräumt. Raffs Kompositionen werden dabei geschickt mit Werken seiner Zeitgenos­sen Felix Mendelssohn Bartholdy und Max Bruch sowie einem kontrastierenden Werk von Dmitri Schostako­witsch kombiniert.

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