Voces Suaves | Les Cornets Noirs

Schweizer Klangpracht

Voces Suaves | Les Cornets Noirs
Voces Suaves | Les Cornets Noirs

Ort

Hofkirche St. Leodegar, Luzern

Veranstalter

MUSIK AM HOF

Termine

Sa, 07.03.2026, 20:00 Uhr
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Abendkasse ab 19:30 Uhr

Eintritt: 45 CHF
Jugendliche und Studierende mit Ausweis 25 CHF

Vorverkauf: www.eventfrog.ch

AUFFÜHRENDE


VOCES SUAVES


Sopran I: Sara Jäggi, Jessica Jans
Sopran II: Christina Boner
Alt: Jan Thomer, Laura Kull
Tenor: Andrés Montilla Acurero, Zacharie Fogal
Bass: Joachim Höchbauer, Tobias Wicky

Theorbe: Ori Harmelin

www.voces-suaves.ch


Les Cornets Noirs
Les Cornets Noirs

LES CORNETS NOIRS


Violinen: Katharina Heutjer, Cosimo Stawiarski
Gamben: Brian Franklin, Thomas Goetschel
Violone: Matthias Müller
Cornetti: Frithjof Smith, Gebhardt David
Posaunen: Henning Wiegräbe, Julia Fischer
Fagott: Carles Cristobal

Orgel und musikalische Leitung:
Jörg-Andreas Bötticher

www.lescornetsnoirs.org


PROGRAMM


«Schweizer Klangpracht»
Johann Melchior Gletle (1626–1683)
zum 400. Geburtstag

  • Missa Regis Gloriae, op. 3
    Sonatina – Kyrie – Sonatina – Christe – Sonatina – Kyrie – Gloria
  • O benignissime Jesu, op. 1
  • Missa Regis Gloria
    Sonatina – Sanctus – Osanna – Benedictus – Osanna – Sonatina – Agnus Dei
  • Allemande
  • O Domine, Dominator, op.1
  • Quotiescunque diem, op. 1
  • De profundis, op. 2
  • Georg Piscator
  • Regina coeli, op. 1
  • Salve Regina, op. 1
  • Toccata (Improvisation)
  • Magnificat, op. 2

Im Juli 2026 jährt sich der Geburtstag des Schweizer Komponisten Johann Melchior Gletle zum 400. Mal. Die beiden europaweit tätigen Schweizer Ensembles Voces Suaves und Les Cornets Noirs nehmen dies zum Anlass, die Musik des aus Bremgarten (AG) stammenden und bei den Jesuiten in Fribourg ausgebildeten Gletle in einer attraktiven Programmauswahl einem breiten Publikum vorzustellen. Dabei sollen hauptsächlich bisher unbekannte Werke aus verschiedenen Schaffens­perioden Gletles erklingen, u.a. aus seiner ersten Sammlung Expeditionis musicae classis (op. 1, 1667), Psalmi beves (op. 2, 1668), Missae concertatae (op. 3, 1670) und aus den Solomotetten (op. 5, 1677). Die beiden Ensembles treten mit ihrer Maximal­besetzung von zehn Sängern, fünf Bläsern, fünf Streichern und Basso continuo auf und werden von Jörg-Andreas Bötticher an der Orgel geleitet. 

Da bislang nur wenige der über 250 (!) erhaltenen Stücke Gletles in Editionen vorliegen, musste für dieses Projekt viel Recherchearbeit geleistet werden. Im Zentrum des Programms steht die 15-stimmige Missa Regis Gloriae (1670), die anhand der sieben erhaltenen Originalstimmen von Martin Lubenow eigens rekon­stru­iert wurde. Im weiteren Programmablauf sind kleine und mittelgross besetzte Stücke vorgesehen, mit einem fulminanten und in einem Guss komponierten Magnificat in A-Dur als Schluss. Dieser Querschnitt will zum ersten Mal seit 400 Jahren die erstaunlich italienisch anmutende, rhetorisch spannende und melodisch und harmonisch äusserst spannende Qualität der Musik des späteren Augsburger Domkapellmeister Gletle von ihren verschiedenen Facetten her beleuchten und hörbar machen.


Dank an die Witwe von Michael Schneider für die Zurverfügungstellung eines Stimmbuches für die Rekonstruktion der Messe.

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